Museum

Als Museum erinnert Haus Rüschhaus an das Schaffen seiner berühmtesten Bewohnerin.
Noch original erhalten ist das Wohn- und Arbeitszimmer von Annette von Droste-Hülshoff (1797-1848).

Nach dem Tod des Vaters im Jahr 1826 verließ die Familie die Burg Hülshoff und zog auf den Witwensitz Rüschhaus nahe Münster. Erst ab 1834 wurde Annette von Droste-Hülshoff erneut kreativ tätig.

In ihrer zweiten Schaffensphase, vor allem 1840/41, widmete sie sich besonders ihrer Heimat Westfalen. Die Natur wurde ihr Hauptthema. Es entstanden „Heidebilder” und „Der Knabe im Moor”. Die Dichterin nannte den Landsitz „Schneckenhäuschen“ und verfasste dort ihr bekanntestes Werk „Die Judenbuche“.

Annette von Droste-Hülshoff verbrachte 20 Jahre ihres Lebens im Rüschhaus. Bei einer Führung durch das Rüschhaus kann man ihr „Schneckenhäuschen” besichtigen, in dem Annettes Sekretär, ihr Sofa, ein Tisch und ihr altes Klavier zu bewundern sind. 
Durch die niedrige Decke allein hat der Raum bereits einen einzigartigen Charakter und es ist viel von der Stimmung und Atmosphäre wahrzunehmen, in der die Dichterin gelebt hat.

 

Haus Rüschhaus, Küche.

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Haus Rüschhaus, Schneckenhäuschen, Wohnraum der Droste.

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Haus Rüschhaus, Schneckenhäuschen.

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Haus Rüschhaus, Gartensaal.

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Haus Rüschhaus, Italienisches Zimmer.

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